SoNNe e.V. nimmt 2. Fahrzeug in Betrieb.

Auf die stetig anwachsende Zahl von Anfragen konnte nun die Vorstandschaft des SoNNe e.V., nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Spenden, reagieren und am 28.01. ein weiteres Fahrzeug seinem Bestimmungszweck „Essen auf Rädern“ übergeben.

Haag/Gars – bitter kalt ist es, als man sich zur Fahrzeugweihe des neu angeschafften Fahrzeuges in Haag / Obb. an der E-Tankstelle der Haager Kraftwerke trifft, die Temperaturen werden der Spendenbereitschaft vieler Privatpersonen, von Vereinen und Unternehmen so gar nicht gerecht, denn dank dieser Spenden konnte nicht nur die Finanzierung eines neuen Fahrzeuges gesichert werden, sondern auch ein für dessen Zweck notwendiges Tablettsystem angeschafft werden.

Stellvertretend für die zahlreichen Spender waren Thomas Lutz, Vorstandsprecher der Raiffeisenbank Haag – Gars – Maitenbeth eG und Hermann Jäger, Geschäftsführer der Haager Milchwerke GmbH, zugegen, als Pater Bednara das neue Elektrofahrzeug auf eine etwas unkonventionelle Art weihte, auch das schon seit längerem in Dienst gestellte erste Fahrzeug des Vereins erfuhr dabei, weil bisher noch nicht geschehen, den kirchlichen Segen.  „Sekt verwendet man für Schiffe, Weihwasser auch für einen solchen Zweck. Beides haben wir nicht zur Hand!“ und so griff Pater Bednare kurzerhand in den noch reichlich vorhandenen Schnee, der in diesem Fall als „Ersatzstoff“ hervorragende Dienste leistete.

„Wir sind überwältigt und gerührt angesichts der vielen Spenden die wir erhalten haben!“ erklärt Silvia Wolf, Einsatzleiterin beim SoNNe e.V., gegenüber dem OVB. „Vereine spendeten Erlöse aus Veranstaltungen, neben der Raiffeisenbank beteiligte sich auch die Sparkasse Wasserburg und einige weitere Unternehmen, aber eben auch aus zahlreichen Privathaushalten gingen Spenden ein, die hier einzeln zu nennen den Rahmen sprengen würden!“ Als erhebliche Hilfe erweist sich auch die Sachspende der Kraftwerke Haag, an deren E – Tankstelle das neue Fahrzeug vom Typ Renault ZOE LIFE nicht nur kostenfrei abgestellt, sondern auch geladen werden darf.

2018 erlebte der Verein eine rege Zunahme an Anfragen aus dem Einsatzgebiet Aschau am Inn, Gars, Haag, Jettenbach, Kirchdorf, Reichertsheim und Unterreit, erklärt Silvia Wolf, die nicht zuletzt auch der nun regelmäßigen Berichterstattung im OVB zu verdanken ist. Auch Gemeinden, die sich nicht im Tätigkeitsbereich des Vereins befinden, fragen vermehr an. Zuletzt sind die Lieferfahrten vom „Essen auf Rädern“ so weit ausgebucht gewesen, dass einige Bezieher erst am frühen Nachmittag beliefert werden konnten. Mit dem nun in Dienst gestellten Fahrzeug ist der Verein wieder in der Lage alle Bezieher auch zur Mittagszeit zu versorgen und dies nun, dank E – Fahrzeug, auf eine besonders umweltschonende Art.

Natürlich beschränkt sich das Aufgabenfeld des SoNNe e.V. nicht auf den Dienst „Essen auf Rädern“ alleine, weitreichende Angebote sind auch im Bereich Haushaltshilfe, Hilfen im Haus und Garten, Besorgungs- und Begleittätigkeiten bis hin zur einfachen Pflegehilfe gegeben. Besser als bei der letzten Jahreshautversammlung des Vereins 2018 kann man die Tätigkeiten nicht auf den Punkt bringen. Dort ergriff eine vom Verein betreute Person spontan das Wort und schilderte den Tränen nahe, wie unverzichtbar diese Hilfe für ihn geworden ist. Eine Hilfe bei der sich zwischen betreuten Personen und Helfern weit mehr entwickelt hat als eine einfache Inanspruchnahme: „Täglich kommen zu mir nun keine Helfer, sondern zu Freunden gewordene Helfer auf die ich nicht mehr verzichten kann!“ führte er damals aus, wie sehr weitere anwesende Betreute diese Worte teilen zeigte damals ein nicht enden wollender Applaus dafür.

Keine einzige Reklamation in über 10 Jahren zu haben zeigt, dass der Verein mit seinen ehrenamtlichen Helfern ganz besonders vertrauenswürdig und pflichtbewusst mit Hilfesuchenden umzugehen weis, berichtet 2. Vorstand Maria Fischberger. Auch in Zukunft rechnen wir mit einer weiteren Zunahme der Hilfeersuchen, eine Entwicklung der wir uns bereits heute stellen müssen. Helfer müssen entsprechend geschult und auf ihre Einsätze vorbereitet werden, für die sie natürlich im Rahmen einer gemeinnützigen Tätigkeit, auch finanziell eine Zuwendung erfahren. Wer also Interesse hat selber in einem solchen Ehrenamt aktiv zu werden, kann sich nach wie vor jederzeit an den Verein wenden, der dankbar für jede weitere helfende Hand ist.

An alle Spender sei nicht zuletzt nochmals ein ganz besonderer Dank gerichtet, sie sind es die ganz wesentlich mit dazu beitragen den auch weiterhin zunehmenden Anliegen gerecht werden zu können „Natürlich hoffen wir weiter auf Spenden!“ erklärt Silvia Wolf, Spenden die eben nicht von einer Verwaltung aufgefressen werden, sondern 1:1 dort ankommen wo sie gebraucht werden.

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