Deutlich mehr Hilfeersuchen – SoNNe e.V. blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück

Um 25% gestiegene Helfereinsätze fordern vom Verein umfangreiche Investitionen und deutlich mehr Engagement der ehrenamtlichen Helfer!

Gars – Bei der Jahreshauptversammlung des SoNNe e.V. im Garser Pfarrheim konnte die Vorstandschaft, rund um Pater Ulrich Bednara, über eine äußerts positive Entwicklung im Sinne der Hilfesuchenden berichten. Während 2017 noch 8.907 Helfereinsätze in den, vom Verein betreuten, Gemeinden Aschau, Gars, Haag, Jettenbach, Kirchdorf, Reichertsheim und Unterreit angefallen waren, stieg die Zahl der Hilfeersuchen im Jahr 2018 auf 11.196 und damit um rund 25%.

Den größten Zuwachs verzeichnet der Verein beim Essen auf Rädern, hier war zuletzt eine zeitgerechte Versorgung der zu Verpflegenden nur noch schwer möglich. Neben weiteren ehrenamtlichen Helfern, die erfreulicher Weise schnell zur „rekrutieren“ waren, musste auch ein weiteres Fahrzeug angeschafft und das Tablettsystem entsprechend erweitert werden. Zahlreich Spenden aus der Wirtschaft und von Privatpersonen ermöglichten es dem Verein nicht nur die entstandenen Versorgungsengpässe zu beheben, sondern auch für die Zukunft weitere Kapazitäten schaffen zu können. „Nicht zuletzt ein Verdienst auch vom OVB!“ berichtete die Einsatzleiterin Silvia Wolf: „Durch die regelmäßige Berichterstattung wurden Viele erreicht die bis dahin nichts vom Verein wussten, den Verein nun aber gerne mit Spenden und / oder als ehrenamtliche Helfer unterstützen!“

Ohne Unterstützung durch die Gemeinden wäre es nicht möglich!

So wie es sein sollte liegt dem Verein nichts an einer Gewinnoptimierung, die Beiträge bleiben stabil und auch die, durch die Hilfesuchenden, zu leistenden Unkostenbeiträge bleiben unangetastet niedrig. „Ziel muss es bleiben alle Hilfesuchenden, ungeachtet derer finanziellen Möglichkeiten, Hilfe zukommen lassen zu können!“ Ein Standpunkt der auch von fast allen durch den Verein versorgten Gemeinden geteilt wird, nur eine würde die seinerzeit vereinbarten Zuwendungen seit Jahren nicht entrichten. Um kostendeckend arbeiten zu können sind diese jedoch unverzichtbar, eine Streichung würde sich durch deutlich höhere Kosten für die Hilfesuchenden bemerkbar machen.

Keine Beanstandungen und einstimmige Entlastung der Vorstandschaft!

Der von der Kassenwartin, Brigitte Seibold, vorgetragene Kassenbericht verweist auf einen ausgeglichenen Haushalt, bei dem die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, von den Hilfeersuchenden zu tragenden Kostenanteile, den Spenden und den Zuwendungen durch die Gemeinden beinahe deckungsgleich zu den Ausgaben sind. Auch die Kassenwartin betont, dass man auch weiterhin auf Spenden und die Zuwendungen durch die Gemeinden angewiesen sei unterstreicht aber auch, dass der Verein über ein zwar überschaubares, aber solides Finanzpolster verfügt.

Die Kassenprüfer Erwin Berger und Günther Wolf bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, der Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig zugestimmt.

Der SoNNe e.V. unterstützt bedürftige Personen in beinahe allen Bereichen des täglichen Lebens. Zwar wendet der Verein für das Essen auf Rädern mit Abstand die meiste „Kraft“ auf, aber auch Hilfen im Haushalt und Garten, Behördengänge und Fahrdienste, bis hin zu einfachen Pflegeleistungen werden von den Helfern des Vereins übernommen. Rund 50% der Helfereinsätze finden in Gars, dem Sitz des Vereins, statt. Deutlich zeichnet sich aber eine stetige Zunahme von Einsätzen in den umliegenden und vom Verein betreuten, Gemeinden ab. Gerade in Zeiten, in denen die früher selbstverständliche familiäre Hilfe unter den stetig steigenden beruflichen Lasten zu leiden hat, stellt sich der Verein erfolgreich der Aufgabe die dabei entstehenden Lücken zu schließen, Familien zu entlasten und die familiäre Gemeinschaft selbst bis ins hohe Alter hinein zu erhalten.  Auch alleinstehenden Senioren und Bedürftigen eröffnet der Verein so die Möglichkeit im gewohnten Umfeld ein weitreichendes eigenständiges Leben zu führen, womit nicht zuletzt auch eine spürbare Entlastung der Sozialkassen erreicht und für die Hilfesuchenden das soziale Umfeld erhalten wird.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*